Geld ist keine Ausrede!

Wenn du die Zeit hast und wirklich reisen willst, dann spielt Geld keine Rolle (das ist zumindest unsere Philosophie). Dafür muss man offen und flexibel, aber vor allem dazu bereit sein seine Komfortzone zu verlassen. Einfach gesagt, die Umsetzung ist aber schwieriger. Wir verstehen es, dass es Menschen gibt, die eine andere Art des Reisens bevorzugen. Wir haben uns aber für diese Art entschieden. Für uns ist klar, dass der (harte) Weg unser Ziel ist. Wir versuchen euch deshalb zu erzählen, wie wir es geschafft haben, in 2 Jahren mit weniger als 1.000 Euro 20 Länder in Europa zu sehen.

Unser Geheimnis?

  • Wir übernachten im Zelt (oder wenn es nicht anders geht mit Couchsurfing)

Hört sich einfacher als es ist. Es kann sehr anstrengend sein, wenn man erschöpft ist und es schon dunkel wird, einen geeigneten Platz zu finden, um das Zelt aufzubauen. Vorallem wenn es Plätze sind, an denen man nicht Zelten darf oder man sich zwei mal überlegt, ob man hier wirklich Schlafen will. Dafür schläft man auch an vielen schönen Plätzen. (link)

  • Wir bewegen uns per Anhalter fort

Ich erinnere mich noch gut daran, als Alex’ Mama uns zu einer Tankstelle gefahren hat, von der wir das erste Mal losgetrampt sind. Es kostet ziemlich viel Überwindung, Menschen zu fragen, ob man bei ihnen mitfahren kann. Es funktioniert aber deutlich besser als erwartet und man lernt viele interessante Leute kennen.

  • Wir haben unser eigenes Essen dabei

Tütensuppe zum Abendessen und Müsliriegel zum Frühstück ist unsere Hauptnahrung.

  • Mit Free-Walking-Tours erkunden wir Städte

Diese geführten Touren und die Führer werden nach eigenem Bemessen (wie gut war diese Tour?) bezahlt. Dadurch sind die Führer sehr motiviert, die Touren sehr interessant und günstig. Ein guter Weg, eine Stadt zu erkunden!


sud4 Wir mit einem Luxus für uns – ein Eis (welches eine Frau uns geschenkt hat).


Und wenn wir Geld ausgeben?

  • Hin- und Rückflug
  • Notfälle

Wenn wir an einem “toten Punkt” (niemand will uns mitnehmen) sind, müssen wir z.B. einen Bus bezahlen, um von diesem Punkt wegzukommen (kam bis jetzt noch nicht oft vor). Wenn wir keinen Platz für unser Zelt finden oder das Wetter zu schlecht ist, haben wir auch schon für Hostels bezahlt.

  • Tickets, um in Städte rein- bzw. rauszukommen

Per Anhalter kann man sich gut zwischen Städten fortbewegen. Um aus den Städten raus- bzw. in die Städte reinzukommen, müssen wir oft Öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

  • Landestypische Speisen

Unsere Reisen sind total low-cost, trotzdem sind wir der Meinung, dass es sich lohnt für lokale Speisen Geld auszugeben. Ein türkischer Tee in Istanbul, Langosh in Ungarn oder ein Zimtkringel (Kanelbullar) in Schweden war das Geld auf jeden Fall wert.

Wie ihr seht, geben versuchen wir so wenig Geld wie möglich auszugeben. So wie wir reisen, sind wir nicht wirklich bereit, Geld für z.B. ein Eintritt für ein Museum zu zahlen. Das heißt nicht, dass uns Museen nicht interessieren, aber auf unseren Reisen gibt es wichtigere Sachen für uns. Obwoh in einem Museum in Bilbao konnten wir ganz praktisch unsere Rucksäcke abstellen… Aber das ist eine andere Geschichte.

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